Wasseraufbereiter für Zuhause: Diese Varianten gibt es

Wasseraufbereitung

Sie haben bestimmt schön öfter die medizinische Empfehlung gehört, zwei Liter täglich zu trinken. Viele bevorzugen Mineralwasser. Umweltfreundlicher und günstiger ist es jedoch, Wasser aus der Leitung zu trinken. Aber ist es wirklich gesund? Manche Leute haben einen unangenehmen Geruch oder Geschmack in ihrem Leitungswasser und verzichten deswegen darauf.

Die Lösung dafür: Sie bereiten Ihr Wasser gezielt selbst auf. So können Sie sich sicher sein, dass das Leitungswasser absolut rein und wohlschmeckend ist.

In diesem Artikel haben wir für Sie alle nötigen Informationen zu gängigen Wasseraufbereitungsanlagen zusammengestellt.

Verunreinigtes und hartes Wasser in Deutschland?

Sie haben bestimmt schon öfter den Satz gehört, dass das Wasser in Deutschland zu den am gründlichsten überprüften Lebensmitteln in Deutschland gehört. Jedoch gibt es manchmal im Fernseher oder in der Presse Nachrichten über das verunreinigte Trinkwasser. In einigen Städten, wie Dortmund, Führt oder Essen wurden mehrmals Rückstände von Pestiziden und Antibiotika entdeckt. Schadstoffe wurden sogar teilweise in Trinkwasser mit Kohlensäure gefunden.

Außerdem weist Deutschland generell sehr hartes Wasser vor. In Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt haben die höchste Konzentration. Berlin und Brandenburg sind nur etwas besser. Lediglich in Bremen gibt es „weiches“ Wasser.

Verschiedene Möglichkeiten der Wasseraufbereitung

Grundsätzlich sollten Sie Ihr Wasser zu Hause zuerst untersuchen und entscheiden, ob Sie eine Wasseranlage benötigen und welche Art der Wasseraufbereitung in Ihrem Fall ideal ist. Die Firma WellBlue hat sich auf Wasseraufbereitung spezialisiert und bietet mehrere Arten der Wasseraufbereitung (Entkalkungsanlagen, Osmoseanlagen, Wasserionisierer) für verschiedene Einsatzzwecke an.

Für den Einsatz in den eigenen vier Wänden wird im Allgemeinen zwischen folgende Möglichkeiten der Wasseraufbereitung unterschieden:

Aktivkohlefilter

Unpolare und organische Wasserinhaltsstoffe können von der Aktivkohle zurückgehalten werden! Dazu gehören Medikamente, Pflanzenbehandlungsmittel und chlorierte Kohlenwasserstoffe. Kalk, Nitrat und Blei kann ein Aktivkohlefilter aber nicht herausfiltern.

Nachteile von Aktivkohlefilter

Sie sollten das Filter regelmäßig erneuern. Ansonsten können die gespeicherten Inhaltsstoffe wieder zurück ins Wasser fließen. Auch Mikroorganismen mögen volle Filter und benutzen es als Nährboden. Bedenken Sie auch, dass wenn das Wasser lange steht, können sich ebenfalls Keime bilden.

Ionenaustausch

Dem Trinkwasser werden polare, anorganische Ionen entzogen und durch andere ausgetauscht. Kalt besteht zum Beispiel aus Magnesium und Calcium Ionen. Sie werden einfach dann gegen Natrium-Ionen ersetzt.

Nachteile von Ionenaustausch

Beim vollen Austauschen werden die gespeicherten Ionen wieder in das Wasser hoch konzentriert abgegeben. Weil die Geräte nur eine bestimmte Durchflussmenge anzeigen, kann dies nicht immer bemerkt werden. Manchmal wird nur ein Druckanstieg angezeigt. Wie beim Aktivkohlefilter können sich ebenfalls die Keime bilden, wenn das Wasser nicht gebraucht wird. Deswegen müssen Filter von Tischgeräten regelmäßig ausgetauscht werden. In fest installierten Wasseranlagen müssen Sie dann die Austauscherlösung regenerieren.

Umkehrosmose

Einer der jüngsten Technologien ist die Umkehrosmose. Das zu reinigende Wasser

wird mit einem hohen Druck durch eine Filter-Membran gepresst. Durch die Öffnung der Membran können nur sehr kleine Wassermoleküle passieren. So werden alle anderen Moleküle und Partikel aus dem Wasser herausgefiltert. Auf diese Weise ist das Leitungswasser besonders rein. Es wird viel darüber diskutiert, ob Wasseraufbereitung mit Umkehrosmose oder mit Aktivkohlefiltern die bessere Methode ist.

Nachteile von der Umkehrosmose

Die Membran sollte in regelmäßigen Abständen mit hohem Wasserdruck und -menge durchgespült werden. Wenn das nicht geschieht, verstopft sie. Zum Beispiel werden dann aus drei Litern Leitungswasser ein Liter gefiltertes Wasser hergestellt. Dies führt zu den erhöhten Wasser- und Energiekosten. In Membran können sich Schwebstoffe sammeln, was zu Verleihung führt.

Es hat auch andere Nachteile: Fachleute empfehlen einen pH-Wert von Trinkwasser im Bereich von 7,0 – 8,5. Das Osmosewasser hat einen niedrigeren ph-Wert von 6,0. Dadurch kann die lang andauernde Einwirkungszeit die Oberfläche von Metallrohren schädigen.

Außerdem entzieht es dem Wasser wertvolle Mineralien. Der menschliche Körper braucht sie, um optimal zu funktionieren. Wenn diese Mineralien fehlen, müssen Sie diese über Nahrungsergänzungsmittel oder spezielle Lebensmittel zufügen.

Destilliergeräte

Das Wasser wird durch die Destilliergeräte auf 100 Grad Celsius erhitzt. Anschließend verdampft es und wird in ein anderes kühles Gefäß abgeleitet. Dadurch können Mineralien und Schadstoffe mit höherem Siedepunkt zurückbleiben. Oft kommen diese Geräte im Labor zum Einsatz. Das Wasser kann damit entsalzt werden. Schadstoffe mit einem niedrigen, zum Beispiel Lösemittel, bleiben aber im Wasser.

Nachteile von Destilliergeräten

Destilliergeräte verbrauchen viel Energie. Auch hier können die wichtigen Mineralien dem Wasser entzogen werden. Durch die Destillation werden dem Wasser Mineralien entzogen. Damit es nicht zur Unterversorgung des Körpers kommt, müssen diese ebenfalls über das Essen oder Nahrungsergänzungsmittel ihm hinzugefügt werden.

Mikrofilter

Destilliergeräte können am Wasserhahn angeschlossen werden und sind immer in Entwicklungsländern, auf Booten und in Reisemobilen sinnvoll sein. Sie halten Bakterien wegen ihrer mikroporösen Membranen aus Hohlfasern zurück. Diese Membranen sind gerade mal 0,2 Tausendstel Millimeter groß.

Nachteile von Mikrofiltern

Manche Schadstoffe können nicht zurückgehalten werden. Dazu gehören Pestizide, Nitrat und Chlor. Damit die Filteranlage richtig funktioniert, wird ein Wasserdruck von mindestens zwei bar benötigt.

Wasseraufbereitung durch Esoterik

Bei diesen Geräten ist besondere Vorsicht geboten. Es wurde noch nicht nachgewiesen, dass dadurch die Wasserqualität deutlich verbessert wird und die Schadstoffe herausgefiltert werden. Die Vertreiber dieser Geräte legen nur Gutachten von zweifelhaften Pseudo-Wissenschaftlern.

Aus diesen Gründen sollten Sie sich genau die Anschaffung esoterischer Wasseranlagen überlegen.

Zusammenfassend kann man sagen: Sie sollten sich genau überlegen, für welche Methode der Wasseraufbereitung Sie sich entscheiden. Jede Methode hat seine Vor- und Nachteile.

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