Studienförderung: Stipendium oder Onlinekredit?

Studeinkredit

Irgendwann kommen viele Menschen an dem Punkt, dass sie auf fremde Finanzierungshilfe angewiesen sind. Das ist auch kein Problem, denn dafür gibt es ja schließlich Kredite. Heutzutage kann man Onlinekredite sogar im Internet beantragen. Aber nicht immer muss man direkt ein Kredit aufnehmen. In einigen Fällen können der Staat oder manchmal auch Stiftungen über eine Durststrecke hinweghelfen. Beispielsweise um ein Studium zu finanzieren.

Studienkosten in Deutschland & Österreich

Studiengebühren

Die Studiengebühren in Deutschland und Österreich sind im Vergleich zu anderen Ländern recht günstig. Die meisten Universitäten und Fachhochschulen werden vom Staat finanziert und nur ein kleiner Teil von den Studierenden. In Deutschland kann jeder Staat entscheiden, ob Studiengebühren erhoben werden oder nicht. Die Bundesländer Bayern, Hamburg und Niedersachsen erheben Studiengebühren in Höhe von ca. 500 Euro, was recht günstig ist. Die anderen Bundesländer erheben keine Studiengebühren, haben aber teilweise Sonderregelungen für Langzeitstudenten oder ein Zweitstudium.

Alle Studierenden müssen einen weiteren Geldbetrag, den sogenannten Semesterbeitrag, bezahlen. Mit dieser Gebühr werden die Verwaltungskosten für die eigene Person bezahlt und Cafeterias, Wohnheime oder Sportanlagen finanziert. In den meisten Fällen erhält man mit diesen Gebühren auch ein Semesterticket, das für Bus und Bahn in der Umgebung genutzt werden kann. Der Semesterbeitrag beträgt ca. 150 bis 250 Euro.

Mietkosten

Die Mietkosten können sehr unterschiedlich sein, je nachdem, wo und wie man wohnen möchte. In den großen Industrie- und Universitätsstädten kann die Miete recht teuer sein, da es nicht viel Platz für alle Menschen gibt. Für deutsche Studenten ist es daher normal, eine Wohnung mit anderen Menschen zu teilen und eine Wohngemeinschaft zu gründen, um die Kosten für alle zu senken. Eine weitere günstige Möglichkeit sind die Wohnheime der Universität. Diese sind immer stark nachgefragt und deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig um einen Platz zu bewerben. Die Kosten für die Miete betragen in Wohnheimen 200 – 400 Euro, in Wohngemeinschaften ca. 300 – 500 Euro und für eine Einzelwohnung ab 400 Euro können diese Beträge von Stadt zu Stadt variieren.

Lebenshaltungskosten

Neben der Miete fallen auch Kosten für Essen, Bücher, Kopien, Telefon, Internet, Kleidung, Freizeit und vieles mehr an. Außerdem sollte man die Kosten für die Krankenversicherung berücksichtigen. Zusammen mit anderen Ländern hat Deutschland in diesem Bereich EU-Durchschnittskosten. Wie viel Geld benötigt wird, hängt von vielen Faktoren ab. Man kann mit ca. 200 – 300 Euro rechnen. Um all diese Dinge zu finanzieren, ist es wichtig, rechtzeitig zu wissen, welches Budget man hat und welche Alternativen es gibt.

Zur Finanzierung: Onlinekredit oder Stipendium?

Onlinekredit in Deutschland & Österreich

Die erste Möglichkeit, sein Studium zu finanzieren wenn man knapp bei Kasse ist, ist die Aufnahme eines Onlinekredits. Um einen günstigen Kredit zu bekommen, sollte man allerdings ein paar Regeln beachten.

  1. Umfangreiche Recherche und Vergleich der besten Kreditinstitute
    In Deutschland: Für einen Onlinekredit-Vergleich in Deutschland eignet sich: check24.de/onlinekredit.
    In Österreich: 
    Für einen Onlinekredit-Vergleich in Österreich eignet sich: foerderportal.at/onlinekredit.
  2. Eruierung über Kreditsumme und Laufzeit
    Machen Sie sich Gedanken darüber, wie viel Geld Sie voraussichtlich benötigen werden. Dazu sollten Sie Ihre monatlichen Ausgaben in etwa einschätzen können.
  3. Voraussichtliche Kreditlaufzeit
    Wählen Sie eine passende Kreditlaufzeit. Holen Sie hierfür einen Expertenrat ein. Denn es ist wichtig, die Tilgungsrate auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.

Wie bekommt man einen günstigen Onlinekredit für das Studium?

Nachfolgend möchten wir Ihnen noch einmal detailliert erklären, wie Sie einen Onlinekredit für Ihr Studium in Deutschland oder Österreich bekommen.

  1. Machen Sie sich über die Höhe des benötigten Darlehens Gedanken
    Die Aufnahme eines Darlehens beginnt mit dem Verständnis, wie viel Geld für das Studium benötigt wird. In Österreich und Deutschland brauchen Sie sich aber keine Sorgen zu machen. Die Universitäten stellen Ihnen eine detaillierte Kostenaufstellung zur Verfügung. Diese Kosten umfassen die fälligen Studiengebühren bzw. Semesterbeiträge sowie die monatlichen Mindestausgaben, die anfallen werden.
    Bildung in Deutschland und Österreich ist eine sehr ernste Angelegenheit. Hier wird alles bis auf den letzten Cent berechnet. Je nach den wirtschaftlichen Bedingungen und den entsprechenden Gebührenstrukturen fördert die Universität jedes Jahr einen monatlichen Betrag für jeden Studenten, um ihm die Ausbildung zu ermöglichen. Das gilt besonders für ausländische Studenten. Diese variiert und liegt zwischen 685 und 750 Euro pro Monat. Dazu gehören Ihre Unterkunft, die Lebenshaltungskosten und sogar die Reisekosten. Dieses Dokument kann leicht verwendet werden, um den von Ihnen benötigten Kreditbetrag zu berechnen.
  2. Informieren Sie sich darüber, welche Banken Kredite für das jeweilige Institut bereitstellen.
    In der Regel verfügen Banken über eine Liste von zertifizierten und anerkannten Bildungseinrichtungen. Da es sich bei den meisten Universitäten in Deutschland und Österreich um staatliche Universitäten handelt, ist die Anerkennung bei der Bank weniger hinderlich.
  3. Beantragen Sie den Studienkredit
    Abhängig von den Prozessen der Bank, bei der Sie sich bewerben, sollten Sie Ihren Studienkreditantrag so früh wie möglich beantragen. Manchmal kann für das Studentendarlehen eine Sicherheit verlangt werden, aber dies ist von Bank zu Bank unterschiedlich. In den meisten Fällen übernehmen Ihre Eltern, Geschwister, Schwiegereltern oder Ehepartner eine Bürgschaft.
  4. Alle notwendigen Unterlagen einreichen
    Die Bank benötigt eine lange Liste von Dokumenten, die im Wesentlichen Ihre Zeugnisse, den Zulassungsbescheid der Universität, Ihre persönlichen Ausweispapiere sowie einen Adressnachweis sind. Die Universität stellt Ihnen zum Zeitpunkt der Zulassung das Dokument zur Verfügung, in dem die Gebühr sowie der gesamte Betrag, der für den Abschluss des geplanten Studiums erforderlich ist, angegeben ist.
  5. Holen Sie sich den Kredit und ziehen Sie ab.
    Jetzt kommt der angenehme Teil. Die Bank stellt Ihnen in der Regel einen Scheck zur Verfügung. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass ein neuer Politikwechsel im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der alle bildungspolitischen Maßnahmen sowie die Studienfinanzierung in Deutschland regelt, dazu führen kann, dass Sie in Deutschland einem gesperrten Studienkreditkonto unterworfen werden. In Österreich ist es etwas anders geregelt.
    Und so kommen Sie an Ihr Geld: Sie müssen ein Studentenkreditkonto bei einer lokalen Bank eröffnen. Sie können den Scheck einfach bei der Bank in Deutschland oder Österreich hinterlegen. Dieses Konto würde jeden Monat einen festgelegten Betrag für Ihre monatlichen Ausgaben freigeben.

Stipendien in Deutschland & Österreich

Eine gute Möglichkeit an Geld zu kommen ist die Bewerbung um ein Stipendium. In Deutschland und Österreich gibt es verschiedene Stiftungen und Organisationen, die internationalen Studierenden helfen. Die Stipendien des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) sind immer gut und auf der Webseite finden Sie eine Liste aller Stipendien, um das beste zu suchen und zu finden. Für Studierende aus Europa gibt es auch die Möglichkeit, Stipendien aus dem ERASMUS-Programm zu erhalten. Außerdem gibt es die Studienstiftung des deutschen Volkes, bei der Stipendien beantragt werden können. Es ist in jedem Fall sinnvoll, sich um ein Stipendium zu bewerben. Auch wenn sie nur einen kleinen Teil der Kosten übernehmen, kann das eine große Hilfe sein.

Quellen und weiterführende Links

https://www.foerderportal.at/

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