Lohnt sich eine Photovoltaikanlage zum Stromsparen?

Eine Photovoltaikanlage soll beim Stromsparen helfen. Lohnt sich das denn überhaupt noch? Zunächst bezahlt man einen hohen Preis für Solarmodule, Wechselrichter, Montagesystem, Sicherheit und Kabel. Es kommen außerdem noch Kosten für die Planung und Installation des gesamten Systems hinzu. Ob sich die teure Investition lohnt, werden wir nachfolgend erläutern.

Bei Solarmodulen ist der wichtigste Parameter die Leistung der Photovoltaikanlage (kWp). Dank ihm können Sie die maximale Leistung der Anlage bestimmen, die dem Stromverbrauch im Haus entspricht. Die Spezialisten wählen die installierten Geräte nicht nach der Größe des Hauses oder der Anzahl seiner Bewohner, sondern nach der Höhe der Stromrechnungen aus.

Die Kosten für eine Installation von ca. 2 kWp unterscheiden sich nicht wesentlich von einer Installation von 3 kWp oder 4 kWp. Wenn wir wirklich wenig für Strom bezahlen, lohnt es sich eigentlich nicht, Solarmodule zu installieren.

Eine weitere, ebenso wichtige Frage ist, ob sich die Anschaffung eines Stromspeichers lohnt. Auf dieser Webseite finden Sie einen Onlinerechner, der Ihnen bei der Kalkulation hilft, ob sich ein Stromspeicher für Ihre Photovoltaikanlage lohnt.

Was sind die Vorteile einer eigenen Photovoltaikanlage?

Wenn wir viel Strom verbrauchen, werden Solarmodule erhebliche Mengen an Energie einsparen. Erstens wird es durch Solarmodule möglich sein, den Stromverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren. Zweitens kann überschüssiger Strom in das Netz an Verteiler abgegeben und später gesammelt werden. Auf der anderen Seite verbrauchen die Betreiber 20 Prozent der Energie – 80 Prozent werden auf uns zurückkommen.

Damit Solarmodule so effizient wie möglich arbeiten können, müssen sie nach Süden ausgerichtet und in einem geeigneten Winkel geneigt sein.

Die Leistung von Solarmodulen hängt von der Witterung und der Art der Installation ab. Ihre optimalen Betriebsbedingungen sind Sonneneinstrahlung von 1000 W/m2, Temperatur von 25° Celsius und Windgeschwindigkeit von 1,5 m/s. Viele auf dem Markt erhältliche Geräte haben eine fünfundzwanzigjährige Garantie – auf mindestens 80% der von Photovoltaikzellen bezogenen Leistung.

Solarmodule auf dem Dach – die beste Lösung?

Wie viel kostet eine Photovoltaikanlage zu Hause? Dies hängt mit der Gesamtleistung der Photovoltaikzellen und dem Installationsort zusammen. Photovoltaikanlagen, die in Häusern verwendet werden, werden in der Regel auf den Dächern von Gebäuden installiert. Ihre Leistung beträgt max. 10 kWp.

Ein wesentlicher Teil der Kosten für die Installation von Solarmodulen ist der Kauf von Geräten mit der notwendigen elektrischen Ausrüstung. Das Wichtigste ist der Wechselrichter. Es ermöglicht die Änderung der Parameter des von den Panels fließenden Stroms auf die von Haushaltsempfängern benötigten Parameter (Wechselstrom, 230 V, 50 Hz). Wir werden mehrere hundert bis tausend Euro für den Wechselrichter ausgeben müssen. Die nächsten paar hundert Euro werden Montagekonstruktionen und Kabel sowie die Montage kosten.

Die Gesamtleistung der elektrischen Verbraucher (Haushaltsgeräte, Beleuchtung – ohne Elektroheizung) kann 30 kWp überschreiten. Die Spitzenleistung einer Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus sollte 5 kWp nicht überschreiten. Das System der Solarmodule dieser Leistung nimmt etwa 33 Quadratmeter des Daches ein.

Wie viel sollten Sie investieren und wann profitieren Sie?

Unternehmen, die Solarsysteme verkaufen und installieren, präsentieren in der Regel Finanzsimulationen, die die Kosten und den möglichen Nutzen der Installation von Solarmodulen aufzeigen.
Wenn die Stromrechnungen vor der Installation für zwei Monate etwa 72 € betragen, zum Preis von 0,30 € pro kWh, wird der jährliche Stromverbrauch auf 3600 kWh geschätzt.

Bei solchen Parametern lohnt es sich, in eine 3.600 kWp Installation zu investieren. Die geschätzte Dachfläche für die Montage der Paneele beträgt dann 24 Quadratmeter. Richtig installierte Panels von guter Qualität liefern jährlich fast 3500 kWh Energie.

Ohne eine Photovoltaikanlage beträgt die jährliche Stromrechnung etwa 540 €. Mit der Installation 140 €. Wann ein Teil der Energie vom Kraftwerk gespeichert und dann vom Eigentümer der Haus-Photovoltaik zurückgekauft wird. Wenn die gesamte Energie für den Eigenbedarf verbraucht wird, beträgt die Rechnung 40 €. Über ein Vierteljahrhundert ist es möglich, etwa 18.500 € einzusparen. Wenn die Kosten für die Installation etwa 5400 € betragen, wird der geschätzte Gewinn über ein Vierteljahrhundert etwa 13.000 € betragen.

Wie in vielen anderen Bereichen sind die billigsten Lösungen nicht die besten. Die billigsten, unerprobten Panels und Wechselrichter können in kürzerer Zeit ausfallen. Diese Ausrüstung wird auch weniger effizient und anfälliger für Schäden sein. Darüber hinaus können Risse und Defekte in den Verbindungen zu einer Verringerung der Systemleistung und Fehlfunktion führen.

Der Einzelne ist nach wie vor der wichtigste Energieerzeuger bei Photovoltaik-Installationen, aber immer mehr solche Anlagen werden in Unternehmen gebaut.

Quellen und weiterführende Informationen

https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-08/erneuerbare-energie-solaranlagen-strom-klimaschutz-privatpersonen

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